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Whooomp mit Greenskeepers Nick, Achim Fürsich, Gerd Janson, DJ Raku und Drummer Josh
Vom Alltagsgedudel hatte ich in der letzten Zeit genug mitbekommen. Das Verlangen nach dem Nichtalltäglichen war inzwischen groß; da kam mir die Whooomp-Party im Lagerhaus am Samstag gerade recht. Bei dem LineUp durfte man getrost davon ausgehen, keine Radio-Hits in die Ohren geschoben zu bekommen.
Bei meinem Erscheinen im Oberhaus des Lagerhauses war noch kein gedränge um den besten Tanzplatz. Das ist aber bei anderen Veranstaltungen auch nicht anders. Raku und Achim kümmerten sich um das WarmUp und sorgten dafür, daß so langsam aber sicher Leben in die Tanzbeine eingehaucht wurde, auch wenn es nicht jedem so leicht viel, bei den etwas deeperen Sounds einen Anfang zu finden. Als dann Nick von den Greenskeepers seinen Plattenkoffer öffnete war die Location schon gut gefüllt und bei so manchem Lied war es auch den etwas gemütlicheren Gästen schwer die Beine nicht in Bewegung zu bringen. Auch wenn jeder der vier Vinyldreher einen hörbar unterschiedlichen Stil hatte und die Musikauswahl von echten Klassikern über Deephouse bis hin zu leicht progressiven Tracks ging war eine bemerkenswert hohe Undergroundrate von mindestens 97% feststellbar. Die Übergänge waren zwar nicht immer vom Feinsten, aber das störte mich diesmal nicht besonders. Was mich an diesem Abend allerdings wunderte war, daß Joshs Finger nicht in Fetzen lagen, so wie der teilweise auf die Bongos und Kongas eingetrommelt hat. Für mich waren die deeperen Klänge genau das, was ich als Abwechslung gebraucht hatte, um nicht den Verstand zu verlieren. Kompliment! Solche Parties können ruhig mehr kommen...
Lagerhaus
(Oberhaus)