Nach einem Anruf meines Chefs am Donnerstag war klar, daß diese Red Night meine letzte Nacht für dieses Jahr im Loft sein würde, also war die Deviese "FEIERN, FEIERN und FEIERN...". Fast schon normal für die Red Night war, daß die Besucherzahl etwas höher war, als an einer normalen Resident-Night (und sogar als bei so manch einem Gast-DJ). Wie üblich startete ich mit meinem WarmUp, während das von Nick noch im Gange war. Wenn sich das Loft auch mittlerweile einigermaßen gefüllt hatte, war das auf der Tanzfläche lange nicht bemerkbar. Irgendwann war dann doch der Zeitpunkt gekommen, an dem ich Platz für die Jugend machte und mir immer wieder ein anderes Plätzchen suchte (was aber an diesem Abend eigentlich nie zum Problem wurde). Was die Musik nach der Aufwärmphase angeht kann ich mich nur der Meinung meines Kumpels anschließen und in entschärfter Form wiedergeben: Nick konnte sich scheinbar nicht so ganz entscheiden, ob er Bretter spielen will, oder doch lieber Mist. Auch wenn es immer wieder Tracks gab, bei denen der Bewegungsdrang praktisch nicht bewältigt werden konnte, kamen auch immer wieder welche, bei denen das ganz leicht war. Die Stimmung schwankte den Abend über, wie die Qualität der Beschallung. Zum Schluss versuchte unser Bassbeauftragter nochmal alles aus dem Publikum rauszuholen, in dem er ein paar Scheiben aus dem Plattenkoffer zog, die eigentlich schon völlig abgenutzt hätten sein müssen. Bei den Meisten hat diese Taktik ja Früchte getragen, bei mir verursachte das nur ein Kopfschütteln und einen schiefen Blick Richtung DJ-Pult. Wenn man schon alte Scheiben spielen will, würden mir so viele einfallen, die nicht schon totgespielt sind und trotzdem den Raum zum kochen bringen könnten. Ich hab natürlich trotzdem die Party in vollen Zügen genossen (auch wenn ich schon wieder etwas nicht getan habe, was ich schon soooo lange tun wollte). Ich hoffe, ich komme nächste woche noch zu einem Update, bevor ich in den fernen Osten aufbreche und die geilen Parties zu Hause verpasse....