Wie sich am Samstag herausstellte ist England nun Weltmeister. Der Star-Spieler Johnny Wilkinson kickte die englische Rugby-15 fast im Alleingang zur verdienten Krone. Auch wenn die Brieten nicht ganz meine Nummer-1-Mannschaft waren, war das Resultat der "Roses" mehr als verdient. Zufrieden und gelassen konnte ich also die Partynacht angehen. Da ich mir fast sicher war, daß George Morel nicht auch noch die ganzen Songs spielen würde, die sich in letzter Zeit wohl schon in den Wänden des Loft festgefressen haben, dachte ich mir, daß es auf jeden Fall etwas Abwechslung geben würde. Das erste, was ich registrieren mußte, war mein längerer Fußmarsch, den ich hinter mich bringen mußte, um mich in einer kleinen Schlange einzureihen. Ich fragte mich zuerst noch, ob ich mich vielleicht im Club geirrt hatte, aber es war eindeutig der Loft-Club. Drin bestätigte sich das Bild. Das WarmUp war diesmal nicht nur für die Wände und dir Einrichtung... Johnny sorgte dafür, daß der Gast bei seinem Erscheinen auch eine gefüllte und bewegte Tanzfläche vorfand. Er sähte in einem die Hoffnung, daß es mal wieder eine richtig gute Nacht werden könnte. Als dann George die Bedienung der 1210er übernahm war das Loft mal wieder viel zu voll. Auch wenn die Musik für meinen Geschmack bis ca 3:00 die Beschreibung "Vocal- / Trallala-House" verdiente war es zumindest - wie gesagt - eine Abwechslung zur Loft-Standard-Beschallung der letzten Zeit. Auch wenn der dazugehörige Platz einfach fehlte wurde die Musik dann doch tatsächlich noch tanzbar. Die Stimmung erinnerte fast an die Morel-Parties der früheren Tage, als das Kondenswasser in Bächen von der Decke tropfte und der Treppe zur Wasserrutsche mutierte. Aber eben nur fast! Bilder hab ich erst gemacht, als man sich wieder bewegen konnte. Sind also nicht ganz so viele...
Als Fazit des Abends würde ich sagen, daß es ein ganz guter Abend war (voll wie lange nicht mehr) mit einigen Augenschmeichlern. Um es bei mir ins Langzeitgedächtnis zu schieben war die Musik nicht gut genug.