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Electric Boogie
mit Nick Curly und Stefano Libelle
Nachdem das letzte Wochenende für mich praktisch ausgefallen war, war ich versessen darauf, mal wieder richtig zu feiern. In mir entbrannte immer mehr der Wunsch, mal wieder mit richtig gutem Undergroundsound die Ohren durchgeblasen zu bekommen. In der letzten Zeit war davon leider nicht all zu viel in meiner Homebase zu hören. Meine Hoffnung war groß, daß die beiden Local-Helden meine Sehnsucht wieder etwas befriedigen könnten. Im Loft angekommen stellte ich fest, daß sogar einige Leute den Drang verspürten, sich von zwei regionalen DJs zum Tanzen animieren zu lassen. Auch wenn sich das im Laufe des Abends noch ändern sollte, war ich überrascht, daß sich hinter der Bar fast mehr bekannte Gesichter tummelten, als vor der Bar. Unbeirrt ließ ich den Abend auf mich zukommen und jagte zum musikalischen WarmUp die ersten Impulse durch meine Muskeln. Doch schon bald war mir das Impulsschicken vergangen, denn meine anfängliche Hoffnung war gnadenlos zu Nichte gemacht. Es kam mir so vor, als wären die beiden heimlich bei Sunshine-Live eingestiegen und hätten die Standard-Songs mitgehen lassen. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob ich diese Art von Musik wirklich in die Sektion "House" stecken möchte. Musik, die gemacht wurde, um einem möglichst breiten Publikum zu gefallen. Wenn es eines Tages soweit ist, daß in unsrer Region nur noch derartige Beschallung verwendet wird, werde ich lieber nur einmal im Monat auf Achse gehen und das gesparte Geld für die Reise verwenden. An diesem Abend bin ich schon kurz vor vier abgehauen, um zu vermeiden, daß ich schreiend mit meinem Kopf gegen die Wände renne.
Ich bin übrigens froh, daß die Zirkuszelt-Bemalung im Loft wieder rückgängig gemacht wurde. Danke!!
Sorry Nick und Stefano, aber das könnt Ihr besser! Es wäre schlimm, wenn nicht!!!